B BMA - Brandmeldanlage - ausgelöster Rauchwarnmelder
Am 19.03 um 18:59 Uhr wurde die Feuerwehr Wendelstein zu einem ausgelösten Heimrauchmelder in einem Mehrfamilienhaus alarmiert. Anwohner hatten das Piepsen des Rauchmelders wahrgenommen und zudem Brandgeruch festgestellt. Daraufhin setzten sie umgehend den Notruf ab.
Während der Anfahrt rüstete sich der Angriffstrupp des Wendelsein 40/1 mit Atemschutz aus. An der Einsatzstelle bestätigte sich die Meldung: Die betroffene Wohnung war verraucht. Da unklar war, ob sich noch Personen darin befanden, wurde die Wohnungstür durch den Angriffstrupp gewaltsam geöffnet. Die anschließende Durchsuchung ergab, dass sich keine Personen in der Wohnung aufhielten.
Als Ursache der Verrauchung stellte sich angebranntes Essen auf dem Herd heraus. Parallel zur Erkundung wurde ein Sicherheitstrupp mit Atemschutz bereitgestellt. Zudem wurde die Wasserversorgung sichergestellt, und zwei Feuerwehrsanitäter standen für den Notfall bereit. Nachdem das Brandgut entfernt worden war, wurde die Wohnung mit einem Hochleistungslüfter entraucht und anschließend an die Polizei übergeben.
Warum Rauchmelder lebenswichtig sind:
Rauchmelder spielen eine entscheidende Rolle im Brandschutz. In diesem Fall ermöglichten sie eine frühzeitige Alarmierung, sodass die Feuerwehr rechtzeitig eingreifen konnte, bevor es zu einem ausgedehnten Brand kam. Besonders nachts oder in Abwesenheit von Personen können Rauchmelder Leben retten, da sie Brände frühzeitig erkennen und durch ihr lautes Signal warnen. Ohne den ausgelösten Rauchmelder hätte das angebrannte Essen auf dem Herd leicht zu einem Wohnungsbrand führen können. Daher sind Rauchmelder nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil des vorbeugenden Brandschutzes.